An einem Frühlingssonntag im Jahr 1931 in Dänemark fängt alles an:

der 17-jährige Holger Nielsen gewinnt ein Auto.

Da er aber keinen Führerschein besitzt, entschließt er sich kurzerhand, das Auto zu verkaufen und sich stattdessen eine Metalldrehbank anzuschaffen. Das ist die Grundlage für Holgers Metallwarenfabrik, in der er wenige Jahre später, im Jahr 1939, ein Produkt herstellt, das ursprünglich nur für seine Frau Marie und deren Friseursalon gedacht ist: der Treteimer Vipp.

Viele der Arzt- und Zahnarztfrauen der Stadt, die Maries Kundinnen sind, entdecken den Eimer als praktisches und robustes Inventar und verhelfen ihm somit zur schnellen Verbreitung in dänischen Arztpraxen.

 

Heute ist der Treteimer von Vipp weltberühmt und wurde seit seiner Entstehung vor mehr als 70 Jahren kaum verändert.

Er gilt als internationaler Designklassiker und wurde im November 2009 in die Architektur- und Designsammlung des Museum of Modern Art in New York (MoMA) aufgenommen.

 

Das hat Holger nicht zuletzt seiner Tochter Jette zu verdanken, die das Unternehmen nach dem Tod ihres Vaters 1992 übernommen und nicht locker gelassen hat, bevor der Treteimer nicht von Designliebhabern auf der ganzen Welt gekauft und geliebt wurde.

 

Heute ist Vipp ein Familienunternehmen in dritter Generation. Jette führt gemeinsam mit ihren Kindern Sofie und Kasper und einem engagierten Team von Mitarbeitern die Geschichte von Vipp mit einer immer größeren Auswahl von Produkten weiter.